Wie die echten Profis tanzen: der Flamenco-Tanzkurs
Ob man hinterher ins Profilager wechselt oder nur aus der Freude am Tanzen teilnimmt: ein Flamenco-Tanzkurs ist gut für das Körpergefühl und eine echte Abwechslung zum Alltag.
Die meisten wissen, dass Bewegung und Fitness – völlig unabhängig vom Alter – ein Muss für das körperliche Wohlbefinden und die Gesundheit sind. Aber zwischen dem Bewusstsein und der Umsetzung liegen Welten. Ein Tanzkurs kann hier genau das richtige sein: spielerisch und mit Freude bewegt man sich zusammen mit Anderen, hat Auftrittsziele, auf die man hinarbeiten kann, schnelle Erfolgserlebnisse und immer mal wieder Abwechslung. Letzteres vor allem ist ein ganz wichtiger Faktor, wenn es um das langfristige, sportliche Engagement geht. Sportpsychologen haben herausgefunden, dass die schwierige Phase bei der Aufnahme von Bewegung oder eines neuen Sports nicht das Beginnen ist, sondern die mittlere Phase, in der sich der erste Enthusiasmus legt, und sich schnell ein Gefühl von Wiederholung und Routine einschleicht. Dies kommt vor allem bei Sportarten vor, die monoton sind und die man alleine ausführt, wie Schwimmen oder Joggen. Ganz anders beim Tanzen: auch dies ist, bewegungstechnisch gesehen, ein Ausdauersport, aber einer, dem man es gewissermaßen nicht mal anmerkt, dass er überhaupt ein Sport ist. Das hat unter Anderem viel mit der Musikbegleitung zu tun. Musik fördert die Koordinationsfähigkeit und wirkt stimulierend auf den emotionalen Haushalt. Das führt zu Stimmungshochs, die noch lange über das körperliche Erleben hinaus in der Erinnerung widerhallen. Worauf es für den Erfolg eines Tanzkurses hauptsächlich ankommt, ist die richtige Tanzschule und der richtige Tanzlehrer, sowie eine Tanzrichtung, die einem persönlich zusagt. Da man das vorher nicht immer wissen kann, sollte man ohne Scheu so viele Tanzschulen und Probestunden besuchen, wie es geht. Diese sollten bei einer guten Tanzschule immer kostenfrei sein. Was die Wahl des Tanzstiles angeht, gibt es eine reiche Auswahl von klassischen Tanzstilen bis hin zu exotischen oder modernen, solchen mit festem Partner und ohne. Man sollte ausprobieren, was einem intuitiv zusagt – und dann auch einmal das genaue Gegenteil davon. Wie wäre es denn zum Beispiel mit einem Flamenco-Tanzkurs? Beim „Baile Flamenco“ geht es um ganzen Körpereinsatz: Finger, Arme, Hände, der gesamte Oberkörper sind einem Wechselspiel von langsam und schnell hingegeben – selbst die Blickrichtung unterstützt die flammende Ausdrucksstärke dieses Tanzes. Der Flamenco-Tanzkurs ist genau das Richtige für alle, die einen rasanten, erdverbundenen Tanz mit viel Technik erlernen möchten.

