Tanz mit lateinamerikanischem Feuer: der Samba-Tanzkurs
Ob man hinterher Turniertänzer wird oder die reine Freude am Tanzen überwiegt: Ein Samba- Tanzkurs unterstützt das Körpergefühl und entführt in eine andere Welt.
Wer einmal beim Karneval oder im Fernsehen die feurigen Sambatänzer aus einem der lateinamerikanischen Länder sah, hat vielleicht selber Feuer gefangen und macht sich auf die Suche nach einem Samba-Tanzkurs. Bei anderen mag es einfach das Bedürfnis nach etwas Fitness und Bewegung sein, der sie auf die Idee bringt. Ein Tanzkurs ist hier tatsächlich das Richtige: unter Einsatz des ganzen Körpergefühls bewegt man sich in der Gruppe, lernt nette neue Leute kennen und kann auf Auftrittsziele hinarbeiten, erlebt relativ schnell neue Erfolgserlebnisse und taucht einfach mal aus dem Alltag ab. Allerdings muss man sich gerade beim Samba-Tanzkurs genau überlegen, was man anstrebt. Denn die brasilianische Samba, wie man sie auf dem Straßenkarneval oft sieht, wo sie zu treibenden Trommelwirbeln und ungeheuer farbenfrohen Kostümen getanzt wird, hat inzwischen nur noch wenig gemein mit der Samba, die zu den offiziellen, lateinamerikanischen Turniertänzen gehört. Dort wird nach genau einzuhaltenden Choreografien und unter den strengen Augen einer Jury bewertet. Man muss sich also seine eigene Zielsetzung klar vor Augen führen, bevor man sich auf die wichtige Suche nach einer geeigneten Tanzschule macht. Klar muss einem auch sein, dass die Samba, bewegungstechnisch gesehen, ein Ausdauersport, ist. Es ist kein geruhsamer, sondern ein feuriger Tanz, der dem Körper mitunter einiges abverlangen kann, wenn sie mit ganzem Herzen getanzt wird. Tatsächlich ist es eine Sportart, aber eine, der man durch die Musik und die Eleganz nicht anmerken sollte, dass es ein Sport ist. Allerdings fordern die Kombinationen der Schritte gerade bei der Turniertanzvariante auch die natürliche Koordinationsfähigkeit. Der Erfolg des Samba-Tanzkurses hängt im hohen Maße von der richtigen Tanzschule und einem kompetenten Tanzlehrer ab. Man sollte ruhig mehr als nur eine Schule und einen Lehrer ausprobieren. Auch sollte man den Tanzlehrer nach seinen eigenen Erfahrungen fragen. Wo haben er oder sie selbst gelernt? Werden Tuniere getanzt? Ein guter Tanzlehrer wird sich über das Interesse freuen und geduldig Auskunft geben. Dann steht paarweisem, eleganten Dahingleiten über das Parkett nichts mehr im Weg. Der Samba-Tanzkurs ist genau das Richtige für alle, die nach einer tänzerischen Herausforderung zu treibender, perkussionsbasierter Musik suchen, die vielleicht eines Tages mal auf ein Tanzturnier führen wird.

