Sport: Tanzen fällt ebenfalls in diese Kategorie
Tanzen hat sich mittlerweile zu einer Leistungssportart entwickelt. Vom Hobbytänzer über den engagierten Breitensporttänzer bis hin zum Leistungssportler, für jede Form gibt es eigene Turniere.
Das Tanzen ist eine Form, Gefühle auszudrücken und Kunst in Szene zu setzen. Der Tanz ist so alt wie die Menschheit selbst. Während er in der Urzeit als Ritual zur Götterbeschwörung genutzt wurde, gibt es heute unterschiedliche Anwendungen des Tanzes. So werden Tänze des Brauchtums wegen aufgeführt oder als darstellende Kunst inszeniert. Das Tanzen ist eine Berufstätigkeit, eine Therapieform und auch eine Sportart.
Der Tanzsport wird im Turniertanz ausgetragen. Hierbei treten Einzeltänzer, Tanzpaare und Tanzgruppen gegeneinander an. Getanzt werden zum Beispiel lateinamerikanische Tänze, Standardtänze oder orientalische Tänze, aber auch Rock 'n' Roll, Boogie-Woogie, Jazz Dance oder Hipp-Hopp. Für jede Tanzart gibt es separate Tanzturniere, in denen Hobbytänzer oder Profitänzer antreten können. Zu den lateinamerikanischen Tänzen zählen der Cha-Cha-Cha, der Paso Doble, die Rumba, die Samba und der Jive. Als Standardtänze werden der langsame und der Wiener Walzer bezeichnet, der Tango, Foxtrott und Slowfox gehören aber auch dazu.
Das Tanzalter für Turniere beginnt im Kindesalter und endet im Seniorenalter. Mit dem Ballett, dem schwersten Leistungssport dieser Art, beginnt man in der Regel mit 4 Jahren. Aber auch bei anderen Tanzformen sieht man immer häufiger sehr junge Teilnehmer. Bei den Turnierarten gibt es drei verschiedene Möglichkeiten. Den Breitensportwettbewerb, an dem jeder Hobbytänzer teilnehmen kann, das Kombinationsturnier, bei dem zehn unterschiedliche Tänze vorgeführt werden müssen, und zu guter Letzt das Ranglistenturnier für den echten Profi. Die einzelnen Turniere sind in Vor-, Zwischen- und Endrunden eingeteilt, und in jeder Turnierrunde wird von den Schiedsrichtern eine Wertung vorgenommen. In den ersten beiden Runden ist es eine geheime Wertung, in der Endrunde ist sie dagegen öffentlich.

