Lateinamerikanische Tanzkurse: Rhythmus & Lebensfreude
Lateinamerikanische Tanzkurse sind wie ein kurzer Ausflug in ein heißes Land: man erlebt feurige Kultur, den eigenen Körper und das Tanzen in einem völlig neuen Licht.
In unseren Breitengeraden, die recht graue und dunkle Herbst- und Wintermonate kennen, braucht der Körper einen lebensfrohen Ausgleich. Psychologen haben herausgefunden, dass man fehlenden Lichteinfluss durch die Stimulierung der anderen Sinne bis zu einem gewissen Grad kompensieren kann. Wem die Kühle und frühe Dunkelheit also auf das Gemüt schlägt, sollte viel aufmunternde Musik hören und – ganz besonders wichtig – viel Sport und Bewegung haben. Leider ist es Letzteres, woran Menschen in kühleren Ländern oft fehlt: an genereller Fitness. Genau in diesen Kulturen, in denen man einen großen Teil des Jahres ungern vor die Tür geht und sich das Leben eher in den eigenen vier Wänden abspielt, leiden das Miteinander, der Kontakt zu Menschen, auch der kleine, unbeabsichtigte Flirt, das Bewegen mit dem Anderen und zum Anderen hin. Um genau diesem Defizit abzuhelfen, sind lateinamerikanische Tanzkurse genau das Richtige. Mambo, Rumba, Salsa, oder einer der vielen kubanischen Tänze, die man entweder alleine oder mit Partner tanzen kann, die feurigen, schnellen Rhythmen, die verführerischen, spielerischen Bewegungen, das Locken und Gehenlassen des Partners, das insgesamt Verspielte und die den gesamten Körper herausfordernden Tanzschritte lassen für eine kurze Weile eine komplett andere Kulturwelt entstehen. Lateinamerikanische Tanzkurse haben darüber hinaus eine körperlich wohltuende Wirkung, die weit länger andauert als die getanzten Stunden. Die Fitness und Beweglichkeit im Alltag werden nachhaltig und kontinuierlich gefördert. Beides ist wiederum nämlich die physische Voraussetzung, um Lebensfreude zu fühlen und auszustrahlen. Selbstverständlich muss man eine Weile dranbleiben, bis sich diese ersten langfristigen, positiven Folgen einstellen. Das Gute am lateinamerikanischen Tanz ist aber, dass die Freude am Tanzen unmittelbar so groß ist, dass es nicht schwer fällt, eine Regelmäßigkeit zu etablieren. Nur sollte man darauf achten, unbedingt einen qualifizierten Tanzlehrer auszuwählen, der in schönen Räumen arbeitet und in der entsprechenden Tanzszene gut etabliert ist. Dies gilt zum Einen für die lateinamerikanischen Tanzstile, die als Paar- und Turniertänze getanzt werden. Wenn man hier irgendwann anfängt, Auftritte anzustreben, braucht man einen Tanzlehrer mit entsprechender eigener Erfahrung. Zum Anderen möchte man vielleicht einmal in einem originalen Salsa-Café tanzen gehen. Dafür ist es gut, jemand mit entsprechenden Kontakten an der Hand zu haben.

