HipHop-Tanzkurse: Moderne Rhythmen und coole Schritte
HipHop-Tanzkurse sind erstaunlicherweise etwas auch für über Dreißigjährige: wer sich den Beats und der Musik aus den USA einmal geöffnet hat, wird den HipHop-Tanz wie eine Verjüngungskur erleben.
Mit dem HipHop verknüpfen die Meisten eine Musikrichtung aus den USA, die auf geteilte Meinungen stößt, aber eine interessante und vielfältige Geschichte hat. Ebenso ist es mit dem sich daraus entwickelten Tanz, der in Tanzschulen in den letzten Jahren nicht umsonst immer beliebter geworden ist. Wer auf der Suche nach einem Tanz ist, der schnell und rhythmisch nach vorne geht, ordentlich Kalorien verbraucht, den ganzen Stoffwechsel beansprucht, und deshalb auch als einzige Ausdauersportart trainiert werden kann und außerdem noch sehr viel Spaß macht, ist mit einem der vielen angebotenen HipHop-Tanzkurse genau richtig bedient. Wie auch der Musikstil, stammt der HipHop-Tanz ursprünglich aus den USA, genauer gesagt aus der Metropole New York. In den HipHop-Stil sind im Lauf der letzten Jahre viele verschiedene andere Tanzformen und Stile eingeflossen. Das liegt auch daran, dass es sich dabei zwar um einen Wettbewerbstanz handeln kann, nicht aber einem strengen Regeln unterworfenen Standardtanz. Daher sind gute Tanzlehrer frei darin, sich selbst Elemente auszudenken, Choreografien zu schreiben und ihre eigene Erfahrung mit anderen Tanzstilen einzuflechten. Der HipHop als Musikrichtung baut auf Stilelementen des Jazz, der Rapmusik und Soul auf. Später hat sich daraus der RnB entwickelt, der als Begleitmusik für HipHop-Tanzkurse eine wichtige Rolle spielt, vor allem wenn Frauen tanzen. Grundsätzlich sind die Grundschritte des HipHop-Tanzes auf der Basis des ebenfalls aus NewYork stammenden Breakdance, der Bewegungen, die Rapsänger als Begleitung ihrer Performances entwickelt haben, dem hierzulande weniger bekannten Elektric Boogie, und einzelnen, choreografischen Abfolgen wie beispielsweise dem sogenannten Mechanical Man, weiterhin aus denen dem Aerobic-Tanz entlehnten Power Moves und dem Pop Locking entstanden. Wer sich tiefer gehend mit dem HipHop-Tanz beschäftigt und auch in die ihn umgebende Kultur eintaucht, findet dort eine interessante Verflechtung aus der Kultur der Schwarzen in Amerika, verschiedenen Musikrichtungen, moderner, urbaner Poesie und Lyrik und auch politischer Auflehnung wieder. Soweit muss man jedoch kulturell gar nicht eintauchen, um einfach die Bewegungsabfolgen dieser Tanzart zu genießen. Im physischen Mittelpunkt steht dabei das Becken, das das Bewegungszentrum des gesamten Tanzes ausmacht. Weiterhin prägnant sind die sehr schnelle, durchdachte Fußarbeit und die ausgeprägte Rhythmik, die das Taktgefühl trainiert.

